Stromgitarre – Baubericht

Plan und Holzbeschaffung
Am Anfang war der Plan eine Abendbeschäftigung während der Zeit im Urlaub(^^) zu haben, in der wir das Haus mit Vollwärmeschutz ausstatteten.
Pläne und Beispielanleitungen waren im Internet schnell gefunden.
Im Nachhinein war die Wahl eine LesPaul nachzubauen sicher nicht die einfachste Möglichkeit.
Werkzeug war vorhanden (zugegeben, der Vorschlaghammer wurde bisher noch nicht gebraucht).

Eichenbrett vor dem Zuschnitt

Für das Holz griff ich auf vorhandenes Material in Form eines Holzstapels zurück.
Für den Korpus bedurfte es eines 4-5 cm dicken, > 30cm breiten Holzklotz.
Natürlich befindet sich weder Mahagoni noch (leider) Ahorn in diesem Stapel.
Im Internet findet sich erwartungsgemäß die Meinung, dass alles, was nicht massiv Mahagoni mit perfekt gekräuselter Ahorndecke unmöglich klingen kann und bestenfalls als Feuerholz taugt.
Da sich aber auch gute Gegenbeispiele finden von Pressspangitarren bis zu Pinecastern hatte ich auf eine federleichte, einfach zu bearbeitende Fichten-Gitarre gehofft.
Angeschnittenes und gewässertes Eichenbrett

Die Realität holte mich schnell in Form eines Eichenbrettes wieder ein (sonst war nichts passendes zu finden).
Federleicht? Nein! Einfach zu bearbeiten (mit nicht-Profi-Werkzeug)? Nein! Also perfekt.

Grobe Form

fertig ausgeschnittener Korpus

Zum Glück war die Stichsäge dazu zu überreden sich in mehreren Sessions durch den Block zu kämpfen. Zwischendurch musste ich Zwangspausen einlegen, da die Säge so heiß wurde, dass das Schmiermittel aus dem Gehäuse tropfte. Außerdem verkohlt Eiche unter diesen Umständen beim Bearbeiten, was sich aber wieder abschleifen lässt. Die Alternative, eine Pendelhubsäge (elektrische Laubsäge), war leider zu klein und nicht stark genug. Für das Cutaway musste sie trotzdem herhalten, was mich nur ein Sägeblatt kostete.

überhitzte Stichsäge

Da die Stichsäge durch das harte Holz nur schwer zu bewegen ist waren die Schnittkanten nicht perfekt Senkrecht. Mit Pendelhubsäge und elektrischem Hobel ließ sich das aber weitgehend korrigieren. Von der Verwendung eines elektrischen Hobels auf einer nicht festgespannten, gekrümmten Oberfläche rate ich ab. Da man den Hobel so kaum kontrollieren kann schlägt er gewaltige Macken ins Holz, eine davon ist bis jetzt zu sehen :(
Für den Hals sollte ein alter Türstock herhalten. Dazu sollten zwei gleich vorgeformte Teile zum Hals zusammengefügt werden. Der Versuch beide Teile mit einem Bandschleifgerät (tragbar) plan zu bekommen scheiterte, das Resultat findet sich in einem der Bilder (^^).

zerstörter erster Halsteil

Der zweite Versuch bestehend aus einem Fichtenbrett aus dem Baumarkt, 80er Schleifpapier und Handarbeit gelang.
An dieser Stelle ein paar Gründe, warum Deckenteile bookmatched sind. Zum einen schaut’s bei entsprechenden Fehlern im Holz super aus. Zum anderen sind Härte und Faserung an gespiegelten Punkten gleich. So lässt sich die Decke einfach plan hobeln und bearbeiten.

fertig geleimter Hals

Ohne dieses Wissen wurde der Rest des Halsbrettes zur zweiteiligen Decke. Angleichen von Decken- und Körperbrett gestaltete sich erwartungsgemäß schwierig, zumal der Elektrohobel zu dieser Zeit die Arbeit einstellte.
Bevor beide Teile zusammengefügt werden konnten wurde der Kanal zwischen Schalter und Elektrofach sowie Hals und Pickupaussparung in den Körper gefräst.
Bei genauerer Studie der Pläne wäre mir aufgefallen, dass der Halsfuß nicht über die volle Breite in den Körper eingepasst wird, … aber im Endeffekt hält es – bis jetzt zumindest.

ungenaues Zusammenleimen von Korpus- und Deckenbrett

Das Zusammenfügen von Körper und Decke gelang … halbwegs. Leider verschob sich die Decke minimal, wodurch deren Mitte von der Mittellinie (die wird später wichtig) abwich.

Abschließende Formgebung

Hals und Korpus bereit zur Formgebung

Ab jetzt ging’s größtenteils ohne elektrische Hilfe weiter. Darunter fiel zunächst das Abhobeln der Decke von etwa 3 auf maximal 1.5cm, das Herausfeilen der Deckenwölbung, der Formung des Halses und das Anpassen ves Halsfußes an den Körper.
Körper mit geformter Decke
Dazu kamen hauptsächlich Raspeln und grobes Schleifpapier zum Einsatz. Zum Glätten der Eichenteile des Körpers stellte sich eine Teppichmesserklinge als Kratzer als äußerst hilfreich heraus.
Halsfuß anpassen. Hier passen weder Tiefe noch Winkel

Das Griffbrett aus Palisander, über eBay geordert, wurde zugeschnitten und mittels selbstgebasteltem Schleifklotz (Bild folgt noch) auf 12″ Radius geschliffen. Ohne passende elektrische Werkzeuge beließ ich die Dicke des Griffbretts (also viel zu Dick), was hoffentlich die Härte des Fichtenhalses verbessert.
eingesetzter Trussrod neben (unbehandeltem) Palisandergriffbrett

Mit einem Handfräsgerät wurden der Trussrodschlitz und die Pickupfräsungen geformt. Da ich nicht über einen Bohrständer verfüge geschah dies, wie auch das Bohren der Mechanik-, Poti- und Schalterlöcher und das Ausfräsen des Elektrofachs frei Hand, was nicht zu empfehlen ist.
Bundschlitze werden geschnitten

Als Ersatz für eine (teure) Bundschlitzsäge verwendete ich eine Laubsäge. Die Schlitze hatten so die richtige Breite, allerdings war der Sägerahmen verbogen weshalb sich ein senkrechter Schlitz nur schwer herstellen ließ (da hätten sich die 5€ für eine neue Säge gelohnt). Für die Griffbrettmarkierungen wurden Perlmuttpunkte über eBay geordert, passende Löcher gebohrt und die Punkte eingeklebt und anschließend plan geschliffen.

Griffbrett

Bunddraht einsetzen (1. Versuch)

Beim Griffbrett hätte ich mir sicher Ärger erspart, wenn ich zum einen die Löcher für die Punkte mit einem echten Holzbohrer gefräst hätte (so driftete der Bohrer und die Kanten brachen teilweise aus). Zum anderen sollte man den Bunddraht vor dem Einsetzen auf den korrekten Radius bringen und nicht darauf vertrauen, dass das „schon hält“. Nach einschmieren mit Kleber und Einhämmern saßen die Bunddrähte schließlich und wurden noch abgelängt und geschliffen.
Mit einsetzen des Trussrods und Aufleimen des Griffbretts waren die gröberen Holzarbeit weitgehend abgeschlossen.
fertig verleimter "Rohbau"
Auch wenn ich mit den Griffbrettpunkten ein Binding (Plastikband, welches bei Akustikgitarren die Klebestellen verdeckt) erworben hatte verzichtete ich darauf dieses einzusetzen. Ohne genügend präzises Werkzeug (gute Fräse, fester Tisch, Frässchablonen und Fräskopf) war mir die Gefahr zu groß kaum ausbesserbare Fehler zu begehen.
Die Bünde wurden nun noch mit dem Radiusschleifklotz angeglichen.

Farbe

fertig gebeizte Decke mit (hier kaum sichtbarer) Macke zwischen den Pickupfräsungen

Auch wenn sich aufgrund der unauffälligen Maserung der Fichtendecke und einiger Macken (*g*) sich eine undurchsichtige, einfarbige Lackierung angeboten hätte entschied ich mich für das Beizen eines Sunburst in Gelb und Rot.
rot gebeizter Eichenkorpus

Beim Aufhängen zum Trocknen nach dem ersten Beizdurchgang fiel die Gitarre von der Leine und handelte sich ein paar Dellen ein :( Beize färbt ab, sobald sie wieder nass wird. Deshalb entschied ich mich dafür einen Glanzlack auf Kunstharzbasis statt eines Wasserverdünnbaren Acryllacks zu verwenden. Der einzige solche im Baumarkt erhältliche Lack ist sogenannter Bootslack.
erste Lackschicht - schaut gleich ganz anders aus :)
Die Verarbeitung eines Kunstharzlacks ist dabei etwas anders als von Wasserlack. So beträgt die Trocknungszeit zwischen den Lackschichten 24 statt 12 Stunden, Einmalhandschuhe zum Lackieren sind ratsam und das Zeug stinkt. Die Kopfplatte wurde nicht schwarz lackiert oder furniert sondern gebeizt belassen. Nach etwa 10 Schichten Lack wurde Die Gitarre für zwei Wochen zum Trocknen aufgehängt.
letzte Lackschicht - links oben ist mein Fehler im Licht eindeutig zu sehen :(

Die letzte Lackschicht beschloss ich mit kreisenden Bewegungen aufzubringen in der Hoffnung Nasen zu vermeiden und den Lack besonders Glatt zu bekommen. Dies stellte sich jedoch als großer Fehler heraus. Zum einen glättet sich der Lack so nach dem Auftragen nicht von selbst, zum anderen verlaufen entstehende Nase nicht.
Trotz Schleifen und Polieren ist die Orangenhaut des Lacks noch zu erahnen, zudem hat er einen matten Grauschleier, der je nach Blickwinkel stärker auffällt. Evtl werde ich den Lack später nochmal von 1000er Schleifpapier beginnend neu schleifen und polieren.
Geschliffener Lack, Nahaufnahme - Orangenhaut, Graustich :(

Endmontage
Die Endmontage erwies sich komplizierter als gedacht. Da ich mangels brauchbarem Bohrständer sowohl Tailstop als auch Bridgelöcher freihand bohren musste waren diese etwas schief und mussten mehrmals angepasst werden. Die (eingehämmerten) Hülsen konnten mit hilfe einer M8-Schraube wieder aus den Löchern befreit werden.
Endmontage - aus der Ferne wirkt der Lack tatsächlich spiegelnd

Um die Kerben für den Sattel herzustellen wurde ein Satz von Fühllehren geopfert und in die passenden Stärken Zähne gefeilt. Noch finde ich den Sattel etwas zu hoch, so verändert sich der Ton im ersten Bund merklich mehr als er sollte. Oktav/Bundreinheit, also die Übereinstimmung des Flageolettons und des Tons im 12. Bund, passt auch beinahe, bei zwei Saiten müsste aber noch der Reiter auf der Bridge umgedreht werden.
Um möglichst schnell eine spielbare Gitarre in Händen zu halten verzichtete ich (vorerst) auf geschirmte Verkabelung. Leider Rauscht die Gitarre (mit Overdrive), wenn die Saiten nicht berührt sind obwohl eine Saitenerdung angeschlossen ist. Am Computer angeschlossen (dachte auch nicht, dass das funktioniert) rauschen die Potis merklich. Saitenerdung und Potis und Abschirmung werde ich bei Gelegenheit überarbeiten bzw austauschen.

Fazit
Wenn auch lange nicht so perfekt, wie andere Erstkonstruktionen, die sich im Internet finden bin ich vom Ergebnis nicht enttäuscht.
Wie ich bereits mehrfach erwähnte bin ich kein Gitarrenspieler oder Gitarrenbauer, deshalb kann ich über die Spieltechnischen Eigenschaften der Gitarre wenig sagen.
Ob die Bünde korrekt abgerichtet sind wird sich herausstellen, sobald ich den Sattel weiter abgeschliffen habe. Bisher schnarren die Saiten jedoch nicht. Der Abstand zwischen den Saiten und den Bünden sollte sich so auch verbessern.
Sustain, das Nachklingen der Saite nach dem Anschlag, also einem zentralen Punkt einer EGitarre, ist leider nicht wie bei professionellen Instrumenten. Bereits nach 15 Sekunden sind leer angeschlagene Saiten fast ausgeklungen (Anschluss am PC, keine Verzerrung).
Ohne Vergleich kann ich allerdings nicht sagen ob die Gitarre dadurch unverstärkt zu laut ist.

Alles in allem ist es eine nette Übungsklampfe geworden, die sich unverstärkt nachbarschaftsschonend gespielt werden kann (nicht zu dünne Wände und sanftes Spiel vorrausgesetzt). Körper und Hals für ein weiteres Projekt sind schon vorgeschnitten, allerdings werde ich mir damit mehr Zeit lassen und Mühe geben und hoffentlich mit weniger Fehlern ein präziseres Ergebnis erhalten.

Stromgitarre – erster Eigenbau

 

Begonnen hat alles mit einem Holzbrett und einer Stichsäge. Herausgekommen ist ein Gerät, welches aus der Ferne Ähnlichkeit mit einer eGitarre haben könnte.

Ohne Erfahrung im Gitarrenbau (und ~spiel btw ^^) hat nicht alles so funktioniert, wie gewollt. Was trotzdem daraus geworden ist kann man in den folgenden Bildern sehen.

Ein Baubericht folgt in Kürze, Tonbeispiele … ähm sobald ich spielen kann.

Einige Details in Kürze:

Korpus: Eiche

Hals/Decke: Fichte

Griffbrett: Palisander

Farbe: Gebeizt – Dunkelrot (Korpus), Burst mit Gelb

Gewicht: 4.6kg (damit ~10kg leichter als ein Akkordeon)

Neues Gekritzel

Nachdem meine Fähigkeiten in den letzten Jahren nicht merklich gestiegen sind versuch‘ ich mal wieder meine Motivation zu erhöhen, indem ich alles (naja fast ;)) was ich so produziere hier hochlade. In teilweiser chronologischer Reihenfolge nun meine aktuellen Werke. Die Qualität der Aufnahmen ist leider geringer als in natura, meine Handykamera liefert leider keine besseren Ergebnisse. Spätestens der Weißabgleich zerstört dann die letzten Feinheiten der Schattierung.
Bei Bedarf, oder Update der Zeichnung gibt’s dann gescannte Bilder.

Farbkasten und Bundstifte und Pinsel liegen bereit, Farbskizzen folgen also (hoffentlich) in Kürze.

Frank

Wasserfarben

Hallo,

seit Ewigkeiten mal wieder ein Post. Was in der Schule bestenfalls zu ’ner 4 (yeah) reichte jetzt für die ganze Welt im Internetz zu sehen :)

Die Photovorlage hierzu zählt zu meinen Lieblingsphotos, auch wenn’s der Autofocus da nicht so gut mit mir meinte.

Der Hintergrund ist leider noch etwas ungleich. Hatte an das Salz zu spät erst gedacht und auch wenn der Sprint zur Küche und zurück mir unter 10 Sekunden gelang (persönliche Bestzeit) waren einige Stellen schon zu trocken für den Effekt :(

Ich hoffe meine Versuche werden mit der Zeit ansehnlicher und schaffen es in größerer Zahl hierher

bis dann…

work in progress :D


Normalerweise lad‘ ich meine Kritzeleien auf die Website und verlinke sie auf einer primitiven html-Seite (auf das Bild klicken). Langsam wird die Liste der Bilder schon recht lang, was sich auch negativ auf die Ladezeit auswirkt. Dazu sind Anmerkungen von 500-1000px Länge etwas kurz für alle nutzlosen Infos 😀

Also, um mit der Kurzbeschreibung zu beginnen, Angelina Jolie, Skizzenbuch A5, Fallminenstift HB, 3B, Druckbleistift, noch nicht fertig :) Ursprünglich als kleine Übungszeichnung begonnen, hab‘ ich mich bisserl in den Details verbissen. Große Teile der Details in der Ubahn abgedunkelt :)

another ship

So, mal nach ewiger Zeit wieder was neues.
Ich kann euch glücklicherweise mit Elektronikzeugs und Zeichnungen verschonen.
Dafür gibt’s „wieder“ einen Baubericht zu einem Modellschiffchen.
Zuerst: das Schiffchen ist noch im Bau und noch weit davon entfernt mit Wasser in berührung zu kommen.
Das ganze soll am Ende eine Korvette, 3mastigen Rahsegler darstellen, natürlich Fernsteuerbar. Die Länge beträgt etwa 30cm womit sich ein Maßstab von ~1:100 ergibt;)


Schritt 1: Spanten aufzeichnen, ausschneiden und Helling basteln.

Schritt 2: Ab der Wasserlinie beplanken. Ich hatte noch einige Balsaholzreste vom meine FD-Modell. Um die Planken dem Spantenmodell anpassen zu können mussten die ursprünglichen halbiert werden. Die Spantenbreite beträgt somit ~4mm.

Schritt 3: Nach genaueren Blicken auf Referenzphotos (-.-) musste ich mich wohl oder übel ans beplanken bis zum Deck machen.


Schritt 4: Helling loswerden. Hätte ich mit dem beplanken bei der Wasserlinie aufgehört wäre das kein Problem gewesen. Hab ich aber nicht. Das gute alte Teppichmesser erwies sich dabei als treuester Helfer.

Damit bin ich auch beim aktuellen Stand angelangt:
Form des Rumpfes ist bis auf Rundung und Anbauten am Bug und Heck fertig. Spanten wurden aus dem Rumpf gerissen (ja, nicht entfernt oder geschnitten ^^). Planken wurden grob geschliffen.

Nächste Schritte:
Planken einbauen, Kiel einbaun, Bugrundung, . . .

ich hoffe ich kann so bald wie möglich weiter schreiben.

Ubahnzeichnen

was einem nicht so alles einfällt, was man in der Ubahn machen kann.

Neben lernen (wenig produktiv), lesen (kann jemand nen gutes Buch vorschlagen?) und schlafen (…) ist mir da noch das Zeichnen eingefallen. Einfach Zeichenbuch geschnappt, Referenzbild auf’s Handy geladen und ab in die Ubahn. Da ich mich dort nicht allzu auffällig mit meinen Zeichenutensilien ausbreiten wollte blieb nur ein Druckbleistift. Das spart zwar zusätzlich den Spitzer, dafür sind die Linien nicht mehr so weich wie gewohnt.

So, genug geredet: hier das Ergebnis:

work in progress

Damit mein Blog mal wieder ein bisschen Inhalt verzeichnen kann hier ein paar „work-in-progress-shots“ meiner Zeichnungen.

Ian und Keira sind allerdings noch in der Entstehung, daher gibt’s noch kein finales Bild.

Wie immer gilt: wer Anregungen für Motive hat darf sich gerne melden 😉 Wenn’s neben nem Motiv auch noch nen Bild (bzw einen Link zu einem solchen) gibt ist das natürlich umso besser 😀

Für mehr Bilder auf meiner deviantart-Seite nachschaun. Dort landen zur Zeit die meisten Bilder, die Gallerie für auch die weniger gelungenen Werke wurde dagegen in letzter Zeit nicht auf einen aktuellen Stand gebracht.

p.s.: auch wenn ich auf devart poste, „commission“, oder bezahlte Auftragsarbeiten halte ich bei meinem Können für lächerlich. Wer dennoch Anspruch auf eine (von ihm vorgeschlagene) Zeichnung anmelden will dem sei dies frei gestellt, ob und vA wann derjenige dann die entsprechende Zeichenunterlage erhält kann ich aber noch nicht sagen 😛

usbirgendwas

hallo,

weil ich ja nix bessers zu tun habe (^^) hier mal wieder der neueste Stand meiner µC-Basteleien:

ein „hello world“-Programm auf einem Display? jein 😀

Das ganze ist eigentlich nur ein (mehr oder weniger) geschicktes Zusammenkopieren einzelner Bibliotheken um daraus etwas (je nach Sicht des Betrachters) sinnvolles zu kreiren.

In diesem Fall wurde ein Nokia3310-Display an einen µC(Atmel atmega8) gehängt,welcher selbst über USB Strom und Daten bezieht. Das „hello World“ ist also kein fest einprogrammierter, sondern per Clientprogramm vom Rechner aus gesendeter Text. Die gelbe LED(im rechen Bild gut zu sehen) signalisiert zusätzlich durch blinken eine eingehende Nachricht.

Das schwierigste war unerwarteterweise nicht die Programmierung sondern Lötbrücken und Wackelkontakte zu entdecken. Zum einen hat das LCD winzige Anschlüsse von denen sich die angelöteten Drähte nur allzu gern lösen. Zum anderen hatte ich beim „rauslegen“ einer Schnittstelle noch einen Kurzschluss verursacht. Die LED war dabei die einzige „Debug“-Möglichkeit.

Geplant ist die Platine mitsamt Display schön zu verpacken und vom Computer aus mit Nachrichten zu füttern. Möglich wären somit z.B. eine externe Computer-uhr, Nachrichtenticker oder Anzeige diverser Messenger-benachrichtigungen.

Wenn jemand weitere Ideen hat, nur her damit 😀

Frank